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Deutsche Rheuma Liga Schild Menschen beim Walking

Sie sind nicht allein -
wir helfen Ihnen in Brandenburg

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus

Aktualisierung: 20.04.2021

Liebe Mitglieder, 

leider wird uns Corona mit all seinen Auswirkungen und Einschränkungen auch in den kommenden Wochen und Monaten noch begleiten.

Trotz aller Widrigkeiten schauen wir positiv nach vorn. Verschiedene Impfstoffe gegen das Virus wurden auf den Weg gebracht und auch das bevorstehende Frühjahr und der Sommer werden sicherlich Erleichterungen bringen.

Trotz aller Umstände sind WIR FÜR SIE da. Wenn auch leider noch nicht persönlich - per Telefon, per Videochat, per E-Mail oder Post können Sie uns erreichen.

Wir geben unser Bestes, auch in schweren Zeiten als Verein für Sie einzustehen. Soziale Beratungen finden statt, Kurse und Seminare werden angeboten, auch das Funktionstraining wird weitergeführt.  Alles in einer anderen Form - und zwar online - aber Ihr Feedback zeigt uns, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.

Wir möchten Sie ermutigen, die neuen Medien zu nutzen. Haben Sie keine Scheu. Sie erhalten von uns eine ausführliche Einweisung und Begleitung während der Angebote.

Alle Informationen und freien Termine finden Sie unter Termine.

 

Vorsichtig und in kleinen Schritten haben wir mit der Wiederaufnahme des Funktionstrainings begonnen. 

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Gesundheit unserer Mitglieder an erster Stelle steht und in jedem Fall die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen.  Eine schrittweise Öffnung der Trockengymnastik findet derzeit statt. Leider wird es mit der Warmwassergymnsatik noch eine Weile dauern. Da wir in vielen Kliniken zu Gast sind, müssen wir uns nach deren Öffnungsstrategien richten. Und da müssen wir sicher noch viel Geduld aufbringen.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Arbeitsgemeinschaft vor Ort nach den Bedingungen.

Gern können Sie auch das Online-Funktionstraining nutzen. Freie Plätze und die Termine finden Sie hier.

 

Die Geschäftsstelle unseres Vereins ist besetzt.

Wir sind telefonisch und per E-Mail gern für Sie da. (Mo.-Do. 9.00- 14.00 Uhr und Fr. 9.00- 12.00 Uhr).

Bitte wenden Sie sich auch vertrauensvoll an Ihre AG-Leiterin oder Ihren AG-Leiter vor Ort.

 

 

Wir wünschen Ihnen in dieser außergewöhnlichen Situation alles Gute.

Bleiben Sie gesund.

 

Während der Pandemie zur Reha? - aber sicher!!!!
Sicherheitsstandards am Beispiel der Median Fontana-Klinik Bad Liebenwerda

Offenkundig stellen viele rheumatisch betroffene Patienten keine Reha-Anträge, weil sie sich Sorgen machen, sich in der Rehabilitationsklinik mit Corona Virus anzustecken. Sie fühlen sich in ihrer häuslichen Umgebung sicherer. Sicher sind sie aber nur dann, wenn sie keine Außenkontakte wahrnehmen!

Dieses Konzept ist aber im Alltag nicht umsetzbar, weil es immer Sicherheitslücken gibt (Verwandtschaft mit Besuch ohne Maske, Einkäufe im privaten Umfeld ohne Maske).

Es geht um falsches Sicherheitsgefühl im persönlichen Nahbereich, ohne ausreichende Absicherung im individuellen Nahbereich.

Seitdem unsere Klinik Ende Oktober/November 2020 von einem Corona-Ausbruch massiv betroffen war (ca. 45 infizierte Patienten und Mitarbeiter), sind umfangreiche Überlegungen angestellt worden und Maßnahmen ergriffen worden, die die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern verbessern sollten!

Auch im zeitlichen Vorfeld von März 2020 bis Oktober 2020 ist jeder Patient am 1. Tag der Aufnahme im Haus mit einem COVID-Rachen-Abstrich (PCR) abgestrichen worden. Trotzdem begann am 23.10.2020 ein Ausbruch zu unserer großen Überraschung. Die Klinik wurde vom Gesundheitsamt für ca. 4 Wochen bis Ende November in Quarantäne gestellt. Intensive Überlegungen durch das zentrale Unternehmensmanagement, den Krisenstab und vor Ort hinzugezogene Hygieniker führten zu umfangreichen Veränderungen von Organisations- und Therapiestrukturen in der Klinik:

  1. Die neu aufgenommenen Patienten erhielten am Anreisetag einen PCR-Rachen-Abstrich, gingen in Quarantäne und konnten nach Eintreffen des negativen Laborbefundes sofort an den therapeutischen Maßnahmen teilnehmen (Zeitverzug von ca. 1-2 Tagen bis zum Erhalt des Laborergebnisses)
  2. Die Patienten wurden am Tag 3-5 noch einmal mit einem Nasen-Rachen Schnelltest abgestrichen, um diejenigen zu erkennen, die im 1. Test noch negativ waren, weil sie sich evtl. kurz vor Aufnahme in die Klinik infiziert hatten. Diese Maßnahme ist sehr wichtig, weil sie eine entscheidende Wissen- und Erkenntnislücke geschlossen hat.
  3. Die Patienten werden 1x pro Woche bis zum Ende des Aufenthaltes abgestrichen, da man sich theoretisch auch bei Außenkontakten (Einkäufen im Ort, Besuch von Verwandten im Umfeld der Klinik) anstecken kann.
  4. Seit kurzen testen wir am Aufnahmetag nicht mehr nur mit dem PCR-Rachenabstrich, der eine 1-2-tägige Quarantäne mit Zimmerversorgung erforderlich macht, sondern schon gleich am Aufnahmetag mit dem o.g. Schnelltest. Wir wollen damit die Quarantänezeiten für die Patienten verkürzen, um positiv getestete Patienten gleich wieder nach Hause in die dann erforderliche Quarantäne zu schicken. Konsequenz: Reduzierte Ansteckungsgefahr für Patienten und Mitarbeiter im Haus. Die Mitarbeiter im Haus müssen selbstverständlich auch überwacht werden, da sie sich auch außerhalb des Hauses und des Arbeitsplatzes anstecken können. Die Mitarbeiter werden daher in allen Bereichen bis zu 3x pro Woche mit dem Schnelltest abgestrichen, um das Sicherheitsnetz so eng wie möglich und zumutbar zu halten. Wir können mit diesem Vorgehen weitestgehend ausschließen, dass irgendwo und irgendwie infizierte Mitarbeiter tagelang unentdeckt bleiben und über viele Tage andere Mitarbeiter und Patienten infizieren.
  5. Selbstverständlich gilt im Haus außerhalb des eigenen Patientenzimmers (Einzelzimmer), Maskenpflicht. Das Personal trägt durchgehend FFP2-Masken. Abstandsregeln (größer >1,5 m) und die Aufforderung mehrmals täglich die Hände zu desinfizieren werden durch die Informationsveranstaltungen, die die Mitarbeiter und Patienten erhalten, nochmals in den Köpfen aktualisiert.
  6. Im Speisesaal sitzen die Patienten mehr als 2 m auseinander, so dass drei Patientendurchgänge beim Essen pro Mahlzeit notwendig geworden sind, bei beengten Raumverhältnissen. Durch die Abnahme der Masken beim Essen wird hier die kritische Nähe deutlich reduziert.
  7. Überall im Haus wurden Wegemarken platziert, um die Ströme des Gehens zu trennen.
  8. Die Therapiegruppen sind deutlich verkleinert worden, um eine problematische Nähe bei der Therapie auszuschließen, bei gegebenen Räumlichkeiten (Gruppengröße vorher von 10-12 Patienten, jetzt 6 Patienten pro Gruppe). 
  9. Auch weiterhin kommen keine Besucher in das Haus hinein (Besuchsverbot). Treffen mit Angehörigen außerhalb des Hauses sind möglich, sollten jedoch unter strikter Einhaltung der AHA Regeln erfolgen.

Zusammenfassung:

Nach unserer Auffassung und den bisherigen Erfahrungen können wir konstatieren, dass die o.g. Maßnahmen eine engmaschige und zeitnahe Kontrolle des Infektionsgeschehens möglich gemacht haben. Wir denken, dass die Sicherheit der Patienten, die in unserer Klinik behandelt werden, gewährleistet ist und deutlich den Standard der Sicherheit, den die Patienten zu Hause oder bei der Arbeit haben, übersteigt.

Nach unserer Auffassung gibt es keinen Grund, aus Sicherheitsgründen einen Rehabilitationsaufenthalt nicht zu beantragen, wahrzunehmen oder herauszuschieben.

Sprechen Sie mit Ihrem Rheumatologen oder Hausarzt.

 

Zum Thema gibt es einen interessanten Artikel in der Lausitzer Rundschau: DOWNLOAD

 

Dr. med. W. Lehmann-Leo

Chefarzt der Rheumatologie

Median Fontana-Klinik Bad Liebenwerda

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