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Deutsche Rheuma Liga Schild Menschen beim Walking

Sie sind nicht allein -
wir helfen Ihnen in Brandenburg

Willkommen bei der Rheuma-Liga Brandenburg!

Rheuma kann jeden treffen - ob jung oder alt. Umso wichtiger sind Aufklärung und Austausch über die Erkrankung. Denn die Diagnose muss man zwar hinnehmen, wer aber aktiv gegen Schmerzen und Sorgen ankämpft, kann Lebensqualität zurückgewinnen. Wir helfen dabei mit Informationen und Aktionen zum Thema Rheuma.

Wir arbeiten eng mit ÄrztInnen und TherapeutInnen zusammen, um ein möglichst breites und gleichzeitig individuelles Hilfsspektrum anbieten zu können. Auf unseren Seiten finden Menschen mit Rheuma praktische Tipps und Serviceangebote.

 

Mehr über den Landesverband       Hilfe vor Ort

Offener Brief an den Ministerpräsidenten

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dietmar Woidke,

die Deutsche Rheuma-Liga Landesverband Brandenburg bietet als gemeinnütziger Verein Funktionstraining als Warmwassergymnastik und Trockengymnastik an. Funktionstraining ist eine ergänzende Leistung zur Rehabilitation gemäß § 64 Abs. 1 Nr.4 SGB IX und wird von den Trägern der Krankenversicherung und Rentenversicherung in Verbindung mit §43 SGB V bzw. §28 SGB VI erbracht.

Daran nahmen vor der Pandemie ca. 5.000 Betroffene im Land Brandenburg teil.

Damit realisieren wir einen gesetzlichen Anspruch.

Der überwiegende Teil der Funktionstrainingsgruppen nutzt die Bewegungstherapie im warmen Wasser (mind. 30- 33 Grad Celsius). Die Warmwasser- Bewegungstherapie ermöglicht es, den Wasserauftrieb zur Entlastung von Gelenken und Wirbelsäule und den Wasserwiderstand zur Kräftigung der Muskulatur zu nutzen. Bewegungstraining kann auf diese Weise mit weniger Schmerzen erfolgen. Der Alltag eines Rheumatikers wird von Schmerzen dominiert. Nur durch kontinuierliche Bewegung kann die Krankheit besser beherrschbar werden. Warmwassergymnastik ist hierbei ein unverzichtbarer Therapiebaustein.

Die Verfügbarkeit von Warmwasser- Therapiebecken für das Funktionstraining ist in den letzten Jahren gesunken. Bereits vor der Corona Virus-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine haben viele kommunale, aber auch Kliniken und Krankenhäuser sowie private Betreiber ihre Bäder geschlossen.

In der Pandemiezeit wurden auch nach dem Aufheben der bundes- und landesweiten Kontaktbeschränkungen viele Therapiebecken für externe Gruppen nicht mehr zugänglich gemacht.

Aufgrund des Kriegs in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland ist darüber hinaus die Versorgung mit Gas in Frage gestellt.

Die Bundesregierung hat die Einsparung von Energie neben der Umstellung auf erneuerbare Energien und weiteren Maßnahmen als wichtiges Ziel definiert. Die Alarmstufe des Notfallplans Gas wurde von der Bundesregierung aktiviert.

Erste von uns genutzte Bäder reagieren mit Absenkung der Wassertemperatur auf 24-25 Grad Celsius und Aussetzen von Warmbadetagen auf die Energiekrise.

Die Deutsche Rheuma-Liga, Landesverband Brandenburg sieht mit Sorge, dass die Versorgung von rheumakranken Menschen mit Funktionstraining aufgrund des fehlenden Zugangs zu ausreichend warmen Therapiebecken zunehmend gefährdet ist und damit der gesetzliche Anspruch auf Funktionstraining als ergänzende Leistung zur Rehabilitation ins Leere geht.

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen hat in ihrer Empfehlung „Schwimmbäder in der Energiekrise“ vom Mai 2022 eine Rangfolge von Maßnahmen definiert, die ergriffen werden sollten, wenn gravierende Einsparungen beim Energieverbrauch erforderlich werden. Dabei ist die Schließung von Bädern in therapeutischen Einrichtungen erst als letzter Schritt beschrieben.

Um die Maßnahmen zur Energie-Einsparung zu unterstützen, ist die vorübergehende Absenkung der Wassertemperatur auf bis zu 28 Grad Celsius möglich, ohne den Therapieerfolg zu gefährden. Wärmeres Wasser wird besonders beim Einstieg als angenehmer empfunden und verstärkt die Entspannung der Muskulatur und dient somit der Schmerzreduktion.

Ein Absenken unter 28 Grad Celcius ist jedoch für Rheumakranke nicht sinnvoll, da zu kaltes Wasser die positiven Effektedes Trainings im Warmen reduziert oder sogar umkehren kann.

Wir bitten die Landesregierung Brandenburg langfristig Bewegungsbäder zu erhalten, bei  erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und einer energetische Modernisierung die Träger zu unterstützen.

Die Kosten dieser Sanierungen und Modernisierungen sollten dabei nicht über die Nutzer oder die Kostenträger der Sozialversicherung durch Erhöhung von Eintrittspreisen und Entgelten refinanziert werden.

Wir bitten Sie, die Bewegungsbäder als Teil der Gesundheits-Infrastruktur durch staatliche und kommunale Mittel zu tragen, damit die Rheuma-Liga Brandenburg ihren Versorgungsauftrag in der Rehabilitation der Rheumakranken im Land auch zukünftig realisieren kann und die Selbsthilfe nicht gefährdet wird.

 

Wir würden uns über eine Antwort Ihrerseits freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Barbara Krahl

Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga

Landesverband Brandenburg e.V.

Hilfe für die Ukraine
Aktueller Spendenstand: 5.524,70 € - DANKE!!! DANKE!!! DANKE!!!

Unsere Hilfe für die Ukraine:

Durch einen persönlichen Kontakt haben wir Nataliya, eine in Deutschland lebende Ukrainerin, kennengelernt und gemeinsam einen Plan geschmiedet, die Menschen in ihrem Heimatland zu unterstützen. Schnell war eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Unser Spendenziel von 5.000,00 € schien uns zwischenzeitlich sehr hoch gegriffen – uns war schon bewusst, dass wir nicht die ersten waren, die um Spenden gebeten haben. Viele unserer Mitglieder berichteten uns von ihrem sozialen Engagement, sei es bei der Caritas, in Kirchen, bei der Tafel oder der Erstversorgung Geflüchteter.

Dennoch sind schon einen Tag nach unserem Aufruf sind 1.400 Euro auf unserem Spendenkonto eingegangen. Und es sollte so weitergehen. Wir sind unendlich stolz und dankbar – denn nur durch Sie, liebe Mitglieder, ist die unglaubliche Summe von 5.524,70 € zusammengekommen. Viele kleine und größere Einzelsummen sind auf unserem Spendenkonto eingegangen, in den Gruppen und bei Veranstaltungen wurde gesammelt.

Im Wert von über 5.000 € wurden Medikamente, wie Ibro Profen und Paracetamol, Verband- und Desinfektionsmittel gekauft. Nataliya hat dazu noch unzählige Sachspenden gesammelt.

Am 22. April ging es dann los. Nataliya und ihr Mann holten mich zu Hause ab und wir beluden den Transporter. Dieser wurde freundlicher Weise vom Chef ihres Mannes Dr. Fester von E & G Energiebau Berlin GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt. Dafür möchten wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön aussprechen. (Amüsiert stellten wir fest, dass die Firma ebenso wie die Rheuma-Liga in der Querstr. 48 ihren Sitz hat.)

Nach anstrengenden 10 Stunden erreichten wir im Morgengrauen die polnisch-ukrainische Grenze. Das war für Nataliya ein höchst emotionaler Moment.

In einem Lager auf polnischer Seite trafen wir Mariana. Sie arbeitet als Volontärin für die Stadt Lutsk. Ihren Job als Sprachlehrerin hat sie kriegsbedingt aufgegeben und arbeitet nun als Freiwillige für ihre Heimatstadt. Das gesamte Leben der Ukrainer dreht sich um den Krieg. Auch in Gebieten, die bisher verschont geblieben sind – wie die Stadt Lutsk – wird geholfen, wo es nur geht.

Mit großer Dankbarkeit wurden die Spenden entgegengenommen und verladen.

Am selben Tag wurden alle Medikamente & Co in das Krankenhaus nach Lutsk gebracht. Noch während der Rückfahrt erreichte uns ein Foto der Chefärztin und dankende Worte.

Nach 23 Stunden erreichten wir erschöpft, aber zufrieden Cottbus.

Uns ist bewusst, dass wir nur einen kleinen Teil leisten können, doch die Dankbarkeit, die uns entgegengebracht wurde, ist einfach unglaublich.

Nun können wir nur noch hoffen, dass dieser furchtbare Krieg und das Leiden der Menschen bald ein Ende finden.

Diana Becker

Collage mit Rheuma-Liga-Broschüren
Collage mit Rheuma-Liga-Broschüren

Publikationen

Die Deutsche Rheuma-Liga bietet Ihnen eine Vielfalt von Broschüren, Merkblättern und Materialien über Rheuma.
 

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